Für das Schulfernsehen, hatte der WDR vor ca. einem Jahr unter anderem bei mir einen Bericht erstellt. In der Sendung ging es um die Möglichkeiten, durch Aufnahmen im Internet auf sich aufmerksam zu machen.
Zu dieser Thematik wurden verschiedene Personen, wie z.B. die Datenschutzbeauftragte des Landes NRW und ich als Fotograf befragt.
Der gesamte Film kann mit Arbeitsblättern für den Unterricht von Schulen bestellt werden.

Die Gruppe der Abgabepflichtigen Unternehmen ist viel größer, als die meisten Betroffenen glauben. Abgabepflichtig sind neben den direkten Verwertern von Kunst vor allem jene Firmen, die für ihre eigene Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit Aufträge an Fotografen abgeben. Für all diese Art von Aufträgen, fällt die Künstlersozialabgabe an. Unabhängig davon, ob Ihnen das bisher bekannt war oder nicht. Die Abgabe kann rückwirkend bis zu 5 Jahren erhoben werden.

Der Künstlerbegriff des Künstlersozialversicherungsgesetzes

Wer als Künstler i.S. des KSVG gilt, ist nicht immer eindeutig. Es gibt einen so genannten „Katalog der Künstlerischen Berufe“, den die KSK auf ihrer Internetseite bereit hält. In vielen Einzelfällen wird jedoch individuell abgegrenzt, ob es sich bei der ausgeübten Tätigkeit um eine Künstlerische Tätigkeit handelt oder nicht. Die KSK legt den Begriff der Künstlerischen Tätigkeit auf jeden Fall sehr weit aus.

Arbeiten bei denen man nicht umbedingt an die KSK denkt:

Sie veranstalten in Ihrem Unternehmen mehr als einmal jährlich einen Tag der offenen Tür und engagieren eine Musikband oder einen Jongleur?

Sie lassen Ihren Internetauftritt von einem Web-Designer entwerfen, aktualisieren und umgestalten?

Sie beauftragen Fotografen, die Ihre Produkte für einen Bestellkatalog, zur Dokumentation oder für Werbemaßnahmen fotografieren? Und dies ist unabhängig davon, ob der Fotograf Leistungen von der KSK erhält bzw. dort Mitglied ist.

- Künstlerische Fotografie ist Kunst und damit abgabepflichtig
- Pressefotografie ist Publizistik und damit abgabepflichtig
- Werbefotografie ist laut BSG immer Kunst, auch wenn diese rein handwerklich betrieben wird.

„Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, den Trägern der Deutschen Rentenversicherung alle zur Feststellung der Abgabepflicht erforderlichen Informationen zu geben“.

weiter Informationen

KSKontra: Gegen ungerechtfertigte Künstlersozialabgabe

Sonja Vack|Fachanwältin für Sozialrecht

Künstlersozialkasse

In der KSK gegen den eigenen Willen pflichtversichert? « Werbefotograf

In der KSK Künstler/Publizist wider Willen « Werbefotograf

Künstlersozialabgabe nervt Handwerker « Werbefotograf

Dirk Beumer Fotografie

Journalisten, Autoren und Verlage verfolgen inzwischen, und meist sehr konsequent, Textdiebe im Internet. Häufig trifft es Blogger, da z.B. die Software von wordpress, das kopieren und direkte veröffentlichen im eigenen Blog vereinfacht und unterstützt.

Ich selber habe diese Funktion im Anfang sehr häufig genutzt. Wenn man zu lange Passagen kopiert hat, geht ein Fenster mit einer Fehlermeldung auf. In dieser Meldung bekommt man mitgeteilt, dass der Textteil zu lang ist und es sich nicht um ein Zitat handelt. Nur die Software lässt viel zu lange „Zitate“ durch.

Die Grenze zwischen Urheberrechtsverletzung und Zitaten aus fremden Texten ist fließend. Es wird von Fall zu Fall die eigene Schaffenshöhe herangezogen. Dies bedeutet, dass man halt selber bedeutend mehr schreibt, als das Zitat lang ist. Jeder hat das Recht aus einen fremden Text zu zitieren, aber eben nicht komplett.

Die Software „Textguard“ sucht solche Dubletten. Ebenso kann auf der Seite copyscape.com nach kopierten Texten gesucht werden.

Für Bilder gibt es die Seite tineye.com Diese Seite Sucht ob ein Bild noch an anderen Stellen im Netz auftaucht. Diese Sofware findet auch Beispiele die bearbeitet wurden. Hier mal ein Beispiel von mir.

Via webwork-magazin.net

Die neue Regierung plant, in der kommenden Legislaturperiode ein Leistungsschutzrecht für Verlage einzuführen. Im Koalitionsvertrag heißt es dazu: „Verlage sollen im Online-Bereich nicht schlechter gestellt sein als andere Werkvermittler.“ Es wird deshalb die Schaffung eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage zur Verbesserung des Schutzes von Presseerzeugnissen im Internet angestrebt.“

Inwieweit Fotografen, Texter und Autoren daran beteiligt werden, ist völlig unklar.

ausführlich hier bei  FREELENS .

Hier in dem Video-tutorial erkläre ich, wie aus einem Foto eine Zeichnung gemacht wird. Und aus dieser Zeichnung wird dann der Brush erstellt.

Als besonderen optischen Leckerbissen, bot sich natürlich die Staubsaugertülle an… fragt mich nicht warum ;-) mir war danach.

Ich habe mich noch viel mit der Technik, der Filmaufnahme beschäftigt. Ton und Bildqualität, Nebengeräusche, Husten Telefon etc. Also, keine Ahnung wofür man einen Staubsaugerpinsel braucht, aber es funktioniert auch mit Motiven die für einen kreativen Pinsel besser geeignet sind.

Helmut Newton: SUMO und Three Boys from Pasadena: Mark Arbeit – Gorge Holz – Just Loomis

Nun werden erstmals die 394 Bilder des Buches sowie Memorabilia in Berlin ausgestellt, um das zehnjährige Jubiläum des inzwischen vergriffenen und in Sammlerkreisen hoch begehrten Fotobuchs zu feiern. Anlässlich dieser Präsentation erscheint im Taschen-Verlag eine verkleinerte und überarbeitete Version für den regulären Buchhandel.

Parallel zu „Sumo“ werden in der Ausstellung „Three Boys from Pasadena“ ausgewählte Werke von Mark Arbeit, George Holz und Just Loomis gezeigt, die Ende der 1970er Jahre am Art Center College of Design in Pasadena studierten und später Newtons Assistenten wurden.


Wann: 4. Juni 2009 – 31. Januar 2010 // Di-So 10-18 Uhr (Do bis 22 Uhr)

Eintritt: 8 Euro / erm. 4 Euro

Wo: Museum für Fotografie / Helmut Newton Stiftung

Adresse:
Jebensstraße 2
10623 Berlin

Staatliche Museen zu Berlin

Dirk Beumer Fotografie

Kamera: Contax

Digital: Leaf Aptus 22

Objektiv: 80 mm

Model: Fareena

Hair & Make-up: – Anja S.

setup

Die Tage hatte ich von einem Fotografen, der meine Bilder im Internet gesehen hat eine Anfrage zur Art meiner Beleuchtung.

Meinen Erklärungen wollte ich umbedingt eine Zeichnung anfügen.

Setup

Über google habe ich verschiedene Möglichkeiten gefunden, wie man solche Skizzen erstellen kann. Aber diese verschiedenen Varianten sind in der Benutzung teilweise ziemlich umständlich.

So habe ich für das Programm OmniGraffle (Mac) ein Set zusammen gestellt, mit dem man den Lichtaufbau leicht darstellen kann. Dieses Set lässt sich so auch ziemlich leicht bei uns in der Ausbildung einsetzen.

Sachaufnahme

Wenn dieses Set jemand, für seine privaten Aufzeichnungen, nutzen möchte kann er gerne per mail bei mir Anfragen. Ich sende es dann einfach zu.

Für Sachaufnahmen habe ich dann auch noch ein paar Details hinzugefügt.

Der WDR war im Haus. Es ging um einen Bericht, in dem eine junge Frau gerne Fotomodell werden möchte. Der Bruder will dies auf jeden Fall verhindern.

Die Moderatorin Noah Sow beleuchtet die verschiedenen Vor- und Nachteile, die durch eine Veröffentlichung von privaten Daten im Internet entstehen.

Unter anderem werden eine Sprecherin der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, und ich als Fotograf zu dem Thema befragt.
War ein sehr spaßiger Drehtag. Aus diesem Bericht habe ich ein paar Einstellungen genutzt, bei denen mein Studio von außen, und ich bei der Arbeit zu sehen bin.





Um die DVD in iMovie zu importieren habe ich im Internet eine praktische Möglichkeit gefunden. Zuerst erzeugt man mit dem Festplattendienstprogramm ein IMAGE. Dort werden ALLE DVD-files hinein gepackt.

Danach wird iMovie neu gestartet, und iMovie erkennt die DVD automatisch als Kamera.
Hier gibt es noch eine Anleitung

So die Schule liegt hinter einem, und man hat erste ein mal die Nase voll von Theorie und lernen. Die große Frage, was möchte ich machen bzw. wie will ich später mein Geld verdienen ist erst mal schwer zu beantworten. Bei vielen ist der Wunsch nach einem kreativen Beruf. Auf keinen Fall etwas normales und langweiliges. Fotografie ist schon eine Weile das eigene Hobby und mit Bildbearbeitungsprogrammen hat man auch schon mal rumgespielt. Also warum nicht sein Hobby zum Beruf machen.

Diese Entscheidung wird häufig auf Grund der eigenen Vorstellungen vom Fotografenberuf getroffen. Was sind das für Vorstellungen, und wie weit treffen diese wirklich auf den Beruf zu. Häufige wichtige Beweggründe sind:

  • Den ganzen Tag kreativ zu sein
  • Viel zu reisen
  • Den ganzen Tag von Fotomodellen umgeben
  • Ein Künstler arbeitet eher Nachts und kann bis Mittags ausschlafen
  • Von der Kamera bis zum Rechner immer nur die beste Ausrüstung
  • Sich den ganzen Tag mit der Fotografie beschäftigen können
  • Ohne Probleme auf jedes Konzert oder alle VIP-Partys gelangen
  • Eine Menge Geld verdienen
  • Arbeiten an den schönsten Orten
  • Die neusten Produkte mit eigenen Ideen in’s rechte Licht setzten

Die Reihenfolge variiert bei allen Interessierten. Und der ein oder andere stellt sich vielleicht noch was anderes unter dem Beruf des Fotografen vor. Aber wie sieht den so der Fotografenberuf häufig aus?

Da der Beruf für viele ein Traumberuf ist, gibt es so gut wie keine Möglichkeiten eine Ausbildung zu bekommen. Dies gilt für ein Studium wie die Handwerkliche Ausbildung. Wer bessere Möglichkeiten nach der Ausbildung erwartet wird schwer enttäuscht werden. Die Berufschancen für diesen Beruf sind völlig gering genauso wie die Bezahlung.

Die Arbeit des Fotografen besteht zum größten Teil aus Organisation. Das Fotografieren selber ist der kleinste Teil im täglichen Arbeitsablauf. Zeit ist Geld, wie überall anders auch. Also muss jedes shooting optimal vorbereitet sein. Für einen Teil der anfallenden Arbeiten gibt es eigene Berufe wie z.B. der Locationscout, Stylisten, Assistenten etc. Aber der Fotograf muss sich überlegen, welche Leute er einsetzt und wie weit das Ganze noch im Budget bleibt. Wenn irgendetwas schief läuft sollte der Fotograf einen Plan B haben. Für einen Kunden ist es sehr wichtig das möglichst alles reibungslos funktioniert, und das bei Problemen eine Lösung gefunden wird.

Wenn etwas fotografiert werden soll, und meistens auch zu einem bestimmten Termin fertig werden muss, fallen Überstunden an und dies ist völlig normal. Jede Menge schwere Ausrüstung muss immer wieder zu den Aufnahmeorten geschleppt werden. Mit der Kreativität ist es auch nicht weit her, wenn der Art-Direktor ein Layout hat in das genau rein fotografiert werden soll. Aber selbst wenn es keine Art von Direktor ist, haben Kunden häufig eine Vorstellung wie Ihre Aufnahmen auszusehen haben.

Handwerkliches Geschick sollte auf jeden Fall vorhanden sein. Malen, streichen, tischlern, fliesen sind Fertigkeiten die man immer wieder mal benötigt. Computer- und Grundkenntnisse von Stom sollten vorhanden sein.

Flexibilität ist in diesem Beruf unverzichtbar. Man weis nie was als nächstes passiert. Wie ist das Wetter, Stromausfall, eine zu fotografierende Maschine funktioniert nicht, oder ist gar nicht da.

Und dann noch der große Teil der in der Ausbildung viel zu kurz kommt. Kundengespräche führen, Angebote erstellen, Rechtliche Grundlagen klären, Marketingstrategien erarbeiten, Mahnwesen, Buchhaltung, Akquisition von Kunden und dann noch der schöne Teil des Rechnung schreiben.

Wenn man bekannter wird besteht die Möglichkeit möglichst nah an die Wunschliste oben zu kommen. Aber der Teil der Fotografen die das schaffen ist sehr gering. Und manche Kombinationen sind einfach nicht möglich.

z.B. Lange ausschlafen und eine Menge Geld verdienen. Ist aber auch logisch, da man selber auch niemand für schlafen Geld geben würde.

Für mich selber ist es einfach ein toller Beruf, der mir sehr viel Spaß macht. Meinen Berufswunsch haben meine Eltern immer unterstützt, und das ist sehr wichtig um in diesem Beruf Fuß zu fassen. Das benötigte Glück hatte ich wohl auch.

Allen die es probieren wünsche ich viel Erfolg.

In letzter Zeit kommt es immer häufiger vor, das man sehr allgemeingehaltene Anfragen von Agenturen bekommt. Ich zeige hier mal exemplarisch eine Variante.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind auf der Suche nach qualifizierten Fotografen für verschiedene Projekte. Erste Eindrücke konnte wir auf Ihrer Webseite gewinnen und möchten Sie bitten, die angehängte Datei ausgefüllt an uns zurück zu senden.

Nach Eingang dieser Datei werden wir Sie in unserem System aufnehmen, kontaktieren und ein persönliches Kennenlernen in die Wege leiten. Wir möchten uns im Voraus für Ihre Mitwirkung bedanken und wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

So einer mail ist dann immer eine Excel-liste angehängt, die komplett auszufüllen ist. Ich habe gar kein Microsoft auf meinem Rechner… Aber das Problem ist ja noch zu lösen. ;-)

Was wird sich von solchen Anfragen erhofft? Aus meiner Seite geht eindeutig mein Name hervor. So viel Eigenleistung erwarte ich dann schon von einer Agentur. Es werden viele Aufträge suggeriert. Und in der Excel-Datei sollen dann alle „wesentlichen“ Daten angegeben werden.

Name, Domain, Telefonnummern, e-mail, Stundensatz, Tages und Halbtagespauschalen inc. aller Nutzungsrechte, den Preis für Nutzungsrechte, Fahrtkosten, eigenes Studio, Modellverfügbarkeit etc.

Kontaktdaten abzufragen um sie in das eigene System einzupflegen ist ja noch zu verstehen, auch wenn ich es als einen fragwürdigen Weg ansehe.

Preise auf die Art abzufragen erinnert mich zu sehr an myHammer. Es gibt dadurch auch immer noch keine Vergleichbarkeit.

- Wie lange ist ein Tag? Sind An- und Abfahrt mit drin? Welche Zusatzleistungen beinhaltet die Pauschale? etc.

Ob ein eigenes Studio vorhanden und geeignet ist, ist nur interessant im Zusammenhang mit der Art der Fotografie. (z.B. Auto, food oder people)

Es wird einfach nur eine Liste mit möglichst vielen Daten gesammelt. So eine Liste auszufüllen halte ich eher für nicht angebracht. Wenn der Aufnahmestil gefällt, kann man einen Termin ausmachen und über eine mögliche Kooperation reden. Auf eine individuelle Anfrage wird ein passendes Angebot erarbeitet.

Ich hatte auch schon Agenturen die sich vorab das Studio angeschaut haben. Oder erst mal ein Telefonat ob eine Kooperation möglich und interessant wäre. Aber alle diese Vorgänge sollen doch eine sehr gut funktionierende Zusammenarbeit ermöglichen, die auf Vertrauen aufbaut. Eine Excel-Liste macht dies in meinen Augen nicht.